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Christoph Kucklick
Die granulare Gesellschaft. Wie das Digitale unsere Wirklichkeit auflöst

Christoph Kucklicks Buch Die granulare Gesellschaft ist nicht bloß ein weiteres Buch über die Digitalisierung. Der Soziologe bohrt tiefer und geht dem grundlegenden Mechanismus auf die Spur, der Digitalisierung gleichzeitig zur Chance und Bedrohung macht. Denn Digitalisierung »löst unsere Wirklichkeit auf«, weil alles hochauflösend sichtbar wird.  weiter...

Thomas Edlinger
Der wunde Punkt. Vom Unbehagen an der Kritik

In seinem Essay Der wunde Punkt wagt Thomas Edlinger das Paradoxe: Er denkt darüber nach, wie sich Kritik kritisieren lässt. Edlinger spürt der aktuellen Beschaffenheit von Kritik nach und diagnostiziert eine Krise der Kritik. Der Ausweg führt über ein postkritisches Leben.  weiter...

Paul Mason
Postkapitalismus. Grundrisse einer kommenden Ökonomie

Dem Kapitalismus wurde schon oft das Totenglöckchen geläutet. Aktuell erklärt der britische Wirtschaftsjournalist Paul Mason das System für gescheitert. In seiner groß angelegten Studie Postkapitalismus skizziert er eine neue Ordnung, die an die Stelle des Kapitalismus treten könnte.  weiter...

Evgeny Morozov
Smarte neue Welt. Neue Technik und die Freiheit des Menschen

Technischer Fortschritt weist den Weg in eine rosige Zukunft. Aber wird die Welt tatsächlich »smart«? Evgeny Morozov zerpflückt in Smarte neue Welt die Ideologien des Internetzeitalters.  weiter...

David Weinberger
Too Big to Know. Das Wissen neu denken, denn Fakten sind keine Fakten mehr, die Experten sitzen überall und die schlaueste Person im Raum ist der Raum

Einst war die Welt des Wissens wohl sortiert und Experten wiesen den Weg. Heute steht jeder Einzelne in einem undurchschaubaren Informationsdschungel. Die eine Wahrheit gibt es längst nicht mehr. Wie sich unser Konzept von Wissen im Internetzeitalter wandeln muss, beschreibt David Weinberger in Too Big to Know.  weiter...

Harald Welzer
Selbst denken. Eine Anleitung zum Widerstand

Harald Welzer fordert zum »Selbst denken« auf. Um die großen Probleme der Gesellschaft zu lösen, könne nicht auf die Institutionen gewartet werden, jeder Einzelne ist gefragt. Anstatt auf den großen Wurf zu setzen, könnten viele kleine Schritte aus der Zivilgesellschaft einen großen Unterschied machen. Es ist Zeit zum Umdenken, zum Widerspruch und zur eigenen Initiative.  weiter...

Michael J. Sandel
Was man für Geld nicht kaufen kann: Die moralischen Grenzen des Marktes

Markt und Geld dehnen zunehmend ihren Zugriff auf nichtökonomische Bereiche des Lebens aus – und verdrängen gesellschaftliche Werte. Denn keinesfalls sind Märkte so neutral wie ihnen nachgesagt wird. Der Moralphilosoph Michael J. Sandel fragt, was man für Geld nicht kaufen kann und zieht die moralischen Grenzen des Marktes.  weiter...

Jorgen Randers
2052. Der neue Bericht an den Club of Rome

Im Jahr 1972 veröffentlichte der Club of Rome seinen Report Die Grenzen des Wachstums. Heute, vierzig Jahre später, besteht kein Zweifel, dass diese Grenzen ständig überschritten werden. Ökologische, soziale, wirtschaftliche Krisen zeugen davon. Jorgen Randers wirft nun in 2052 erneut einen Blick in die Zukunft unseres Planeten.  weiter...

Wolfgang Kersting
Wie gerecht ist der Markt? Ethische Perspektiven der sozialen Marktwirtschaft

Die Zeiten des Gürtel-enger-Schnallens haben auch zu einer Inflation des Begriffs der sozialen Gerechtigkeit geführt. Doch was versteht man eigentlich unter sozialer Gerechtigkeit und welchen Sozialstaat hatten die Väter der sozialen Marktwirtschaft im Sinn? Wolfgang Kersting bringt in seinem Buch Wie gerecht ist der Markt? Ordnung in das Begriffschaos und beschreibt einen »dritten Weg«.  weiter...

Christian Schilcher, Mascha Will-Zocholl (Hrsg.)
Arbeitswelten in Bewegung. Arbeit, Technik und Organisation in der »nachindustriellen Gesellschaft«

Nichts ist so wie es war in der Arbeitswelt: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und technischen Infrastrukturen verändern sich andauernd. Arbeitsprozesse, Beschäftigungsstrukturen und Organisationsformen sind einem steten Wandel unterworfen. Der von Christian Schilcher und Mascha Will-Zocholl herausgegebene Band Arbeitswelten in Bewegung erkundet die oftmals ambivalenten Veränderungsprozesse und liefert eine kritische Analyse unserer modernen Arbeitsgesellschaft.  weiter...

Andreas Tönnesmann
Monopoly. Das Spiel, die Stadt und das Glück

Ausgehend von Entstehung und Siegeszug des Brettspiels Monopoly unternimmt Andreas Tönnesmann in seinem gleichnamigen Buch einen Ausflug in die Ideen- und Kulturgeschichte. Den Spielplan liest der Autor als Stadtplan und die Spielregeln spiegeln kapitalistisches Handeln.  weiter...

Byung-Chul Han
Transparenzgesellschaft

Von Piratenpartei bis Wikileaks – alle wollen heute die transparente Gesellschaft. Macht Transparenz die Gesellschaft wirklich demokratischer und freier? Byung-Chul Han deckt die falschen Hoffnungen auf, die sich mit dem Paradigma der Transparenz verbinden. Die Transparenzgesellschaft, so der Titel seines Essays, entsteht aus dem Klima des Verdachts, erzeugt neue Zwänge und macht Menschen zu Sklaven der Sichtbarkeit.  weiter...

Ursula von der Leyen, Karl-Rudolf Korte (Hrsg.)
Wer macht die Arbeit morgen?

Der demografische Wandel stellt die Arbeitswelt vor große Herausforderungen: Wer macht die Arbeit morgen? – darüber diskutieren daher Ursula von der Leyen und Karl-Rudolf Korte in dem von ihnen herausgegebenen Buch mit einer Reihe weiterer Autoren. Die Beiträge beleuchten die Umwälzungen unserer Arbeitswelt und fragen nach den Weichenstellungen, die Unternehmen und Politik bereits heute vornehmen müssen.  weiter...

Joyce Appleby
Die unbarmherzige Revolution. Eine Geschichte des Kapitalismus

Ist der Kapitalismus logische Folge der historischen Entwicklung oder reines Zufallsprodukt? Die Historikerin Joyce Appleby bricht mit der herrschenden Meinung und beschreibt den Kapitalismus nicht als naturgegebenes System, sondern als historischen Zufall. In „Die unbarmherzige Revolution“ erzählt sie die Geschichte des Kapitalismus, den sie nicht nur als ökonomisches, sondern vielmehr als kulturelles System sieht.  weiter...

Tim Jackson
Wohlstand ohne Wachstum. Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt

Wird Wirtschaftswachstum weiterhin Wohlstand für eine stetig wachsende Weltbevölkerung bringen? Oder ist es an der Zeit umzudenken? Tim Jackson macht sich in seinem Buch Wohlstand ohne Wachstum kluge Gedanken über das Undenkbare. Weil in den entwickelten Ländern Konsum schon längst nicht mehr das Lebensglück mehrt und die Umwelt kollabiert, führt weiteres Wachstum auf den Holzweg. Tim Jackson zeichnet eine glaubwürdige Vision von einer menschlichen Gesellschaft, die sich innerhalb der ökologischen Grenzen eines endlichen Planeten entwickelt.  weiter...

Irmi Seidl, Angelika Zahrnt (Hrsg.)
Postwachstumsgesellschaft. Konzepte für die Zukunft

Fred Luks
Endlich im Endlichen oder: Warum die Rettung der Welt Ironie und Großzügigkeit erfordert

Das Diktat des fortwährenden Wirtschaftswachstums hat dazu geführt, dass die Belastbarkeit unseres Planeten an Grenzen gestoßen ist. Auch wenn weite Teile von Wirtschaft und Gesellschaft am Wachstum um jeden Preis als Garant unseres Wohlstandes festhalten, machen sich vereinzelt Stimmen breit, die ein Ende des Wachstumspfades fordern. Aber was kommt nach dem Wachstum? Die beiden Bücher Endlich im Endlichen und Postwachstumsgesellschaft widmen sich dieser Frage auf höchst unterschiedliche Weise.  weiter...

Horst W. Opaschowski
Wir! Warum Ichlinge keine Zukunft mehr haben

Ein neues Wir-Gefühl macht sich breit. Einen grundlegenden Wandel in der Lebenseinstellung der Menschen macht der Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski in seinem Buch Wir! Warum Ichlinge keine Zukunft mehr haben aus. Er verortet mehr Vertrauen, Verantwortung und eine Hinwendung zu Familie und Gemeinschaft. Für immer weniger Menschen ist Wohlstand eine Frage des Geldes.  weiter...

Wilhelm Heitmeyer (Hrsg.)
Deutsche Zustände. Folge 9

Die Langzeituntersuchung Deutsche Zustände zur Analyse Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit geht in seine neunte Runde. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat ihre Spuren hinterlassen: Umverteilung treibt die Spaltung der Gesellschaft weiter voran und fördert die Abwertung schwacher, »nutzloser« Gruppen. Seit 2002 untersucht das Forscherteam um Wilhelm Heitmeyer Ausmaße, Entwicklungen und Ursachen von Vorurteilen. In der diesjährigen Folge richten die Forscher ihr Augenmerk besonders auf wohlhabende Bürger und ihre Einstellung gegenüber schwacher Gruppen.  weiter...

Peter Plöger
Arbeitssammler, Jobnomaden und Berufsartisten. Viel gelernt und nichts gewonnen? Das Paradox der neuen Arbeitswelt

Früher galt: Wer eine gute Ausbildung hat, dem ist ein Job sicher. Heute sieht die Wirklichkeit anders aus. Obwohl hochqualifiziert, hangeln sich viele von Job zu Job. Die »Arbeitssammler« sind die Prototypen der Arbeitswelt von morgen: von der Universität führt die Karriere nicht mehr automatisch nach oben, sondern in eine Welt mit schwankendem Einkommen und unsicherer Zukunft.  weiter...

Berthold Vogel
Wohlstandskonflikte. Soziale Fragen, die aus der Mitte kommen

In der Mitte der Gesellschaft macht sich mehr und mehr das Gefühl breit, wenig gewinnen, aber viel verlieren zu können. Berthold Vogel erkennt eine »nervöse Mittelklasse«, deren Status durch wohlfahrtsstaatliche Reformen entsichert und deren Arbeitsleben unverbindlicher wurde. In der Folge entzünden sich Wohlstandskonflikte, die immer öfter aus der Mitte kommen. Berthold Vogel analysiert die Herausforderungen einer durch eine labile Mitte gezeichneten Gesellschaft.  weiter...

Donella H. Meadows
Die Grenzen des Denkens. Wie wir sie mit System erkennen und überwinden können

Entscheidungen rufen oft Entwicklungen hervor, die so nicht geplant waren. Trotz sorgfältigster Planung sind dann weitere Problemlösungen nötig. Systemdenken kann hier Abhilfe schaffen: Donella H. Meadows zeigt in ihrem Buch Die Grenzen des Denkens, wie wir eben diese überwinden, indem wir ein Verständnis für Systeme und ihre Funktionsweise entwickeln. Ein solcher neuer Blick auf die Welt reduziert Komplexität und zieht bessere Entscheidungen nach sich.  weiter...

Wolfgang Kersting
Verteidigung des Liberalismus

Der Liberalismus erscheint vielen als kaltes Projekt. Und weiter angestachelt wird die Skepsis von Neoliberalismuskritikern. Dem setzt Wolfgang Kersting seinen Essay Verteidigung des Liberalismus entgegen und startet seinerseits einen Angriff auf den modernen Sozialstaat: Über lange Jahre habe dieser allen Begehrlichkeiten von Interessengruppen nachgegeben und das Ergebnis sei nun eine staatliche Allzuständigkeit. Weil der expansive Wohlfahrtsstaat kontraproduktiv ist, müssen wir zurück zu mehr Selbständigkeit und Eigenverantwortung.  weiter...

Meinhard Miegel
Exit. Wohlstand ohne Wachstum

Kann Wirtschaftswachstum noch zukunftsweisend sein? Wachsen um jeden Preis – das war in den letzten Jahrzehnten die Devise unserer Gesellschaft. Angesichts des Verbrauchs von Natur und der ständig steigenden Verschuldung scheint eine Grenze erreicht zu sein. Meinhard Miegel räumt in Exit auf mit dem Irrglauben, dass Wohlstand Wachstum braucht und plädiert für eine Neudefinition dessen, was wir unter Wohlstand verstehen.  weiter...

Wilhelm Heitmeyer (Hrsg.)
Deutsche Zustände. Folge 8

Bereits zum achten Mal werden unter dem Titel Deutsche Zustände die Ergebnisse einer Langzeitstudie zu Erscheinungsweisen, Ursachen und Entwicklung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit veröffentlicht. Folge 8 der von Wilhelm Heitmeyer herausgegebenen Reihe steht ganz im Zeichen der Finanz- und Wirtschaftskrise und analysiert, inwiefern die Krise zur Abwertung bestimmter Menschengruppen, etwa Arbeitsloser oder Ausländer, führt.  weiter...

Norbert Bolz
Profit für alle. Soziale Gerechtigkeit neu denken

Während allerorten nach den Grenzen des Wachstums gefragt wird, erkennt Norbert Bolz einen neuen Reichtum, der sich mit den klassischen Begriffen der Ökonomie nicht fassen lässt. In Profit für alle erklärt Bolz die Produktion von sozialem Reichtum mit einem neuen Geist des Kapitalismus. Unsere moderne Gesellschaft strebt nach einem neuen Gleichgewicht zwischen Staat und Wirtschaft und der Versöhnung von Profitmotiv und sozialer Verantwortung.  weiter...

George A. Akerlof, Robert Shiller
Animal Spirits. Wie Wirtschaft wirklich funktioniert

Die Finanz- und Wirtschaftskrise beschert der Kapitalismuskritik Aufwind. Aber hat das marktwirtschaftliche System tatsächlich ausgedient? George Akerlof und Robert Shiller verteidigen in Animal Spirits die Marktwirtschaft und regen an, das ihr zugrunde liegende Modell des homo oeconomicus zu hinterfragen. Ein gesunder Kapitalismus sei nur mit einem disziplinierenden Staat möglich.  weiter...

Michael Opielka, Matthias Müller, Tim Bendixen, Jesco Kreft
Grundeinkommen und Werteorientierungen. Eine empirische Analyse

Quer durch die verschiedenen politischen Lager findet der Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommens Zustimmung. Gleichzeitig ist die Idee eines von der Arbeitsleistung unabhängigen Einkommensanspruchs an die Gesellschaft Gegenstand hitziger Debatten. Da Werte für die Herausbildung von Interessen und neuen Institutionen maßgeblich sind, ist die Klärung der dieser Idee zugrundeliegenden Werteorientierungen wichtig. Michael Opielka und Kollegen fassen in Grundeinkommen und Werteorientierungen ihre empirischen Erkenntnisse zusammen.  weiter...

Michael Hüther, Thomas Straubhaar
Die gefühlte Ungerechtigkeit. Warum wir Ungleichheit aushalten müssen, wenn wir Freiheit wollen

Die gegenwärtige Wirtschaftskrise verstärkt die Klagen über soziale Ungerechtigkeit, Spekulation, Marktversagen und Globalisierung. Populär ist die Forderung nach der Staatsregulierung von Märkten, nach der Nivellierung von Ungleichheiten. Michael Hüther und Thomas Straubhaar wenden sich in Die gefühlte Ungerechtigkeit gegen diese Mentalität und schreiben gegen kollektive überzeugungen an, die dringend revidiert werden müssen: Nicht Verteilung sei Aufgabe des Staates, ein starker, schlanker Staat sollte sich vor allem um erhöhte Teilhabechancen seiner Bürger kümmern.  weiter...

Hartmut Seifert, Olaf Struck (Hrsg.)
Arbeitsmarkt und Sozialpolitik. Kontroversen um Effizienz und soziale Sicherheit

Die Anforderungen an Flexibilität, Mobilität und Qualifikationen nehmen auf den modernen Arbeitsmärkten zu. Diese Entwicklung stellt die Sozial- und Arbeitsmarktpolitik vor neue Herausforderungen: Es gilt, Flexibilität und Effizienz sowie Wohlfahrt und Sicherheit für möglichst viele Menschen zu steigern. Wie dieser Balanceakt gelingen kann, dazu gibt der Band Arbeitsmarkt und Sozialpolitik wertvolle und erwägenswerte Hinweise.  weiter...

Thomas L. Friedman
Was zu tun ist. Eine Agenda für das 21. Jahrhundert

Die globale Erwärmung und das gewaltige Wachstum der Erdbevölkerung bringen Konflikte, deren Lösung für das Überleben der Menschheit entscheidend ist. Bestsellerautor Thomas L. Friedman entwirft in seinem Buch Was zu tun ist eine Agenda für das 21. Jahrhundert. Der Autor macht sich stark für eine grüne Revolution, die von Amerika angeführt werden soll.  weiter...

Ludwig von Mises
Vom Wert der besseren Ideen

Die sozialistischen Systeme sind zwar zusammengebrochen, aber ihre Ideen sind nach wie vor präsent. Auch heute ist der Interventionismus wieder die Hauptrichtung der Politik. Der große Ökonom Ludwig von Mises befasst sich in Vom Wert der besseren Ideen mit den Gefahren staatlicher Eingriffe und bietet Einblick in sein politisch-ökonomisches Denken.  weiter...

André Brodocz, Marcus Llanque, Gary Schaal (Hrsg.)
Bedrohungen der Demokratie

Über die Zukunft der Demokratie entscheiden ihre Bedrohungen und wie darauf reagiert wird. Erschwerte politische Steuerungsfähigkeit in einer globalisierten Welt oder die Sicherheitsrisiken durch den weltweiten Terrorismus, aber auch der Verlust von Legitimation durch die Verweigerung politischer Partizipation oder die abnehmende politische Urteilskraft durch Überinformation bilden Bedrohungspotentiale. Der Band Bedrohungen der Demokratie bietet einen Überblick über die Herausforderungen der Demokratie.  weiter...

Inge Kloepfer
Aufstand der Unterschicht. Was auf uns zukommt

20 Prozent der heutigen Kinder und Jugendlichen werden ohne Chance bleiben und von der modernen Wissensgesellschaft abgehängt: weil sie in der falschen Familie aufgewachsen sind, im falschen Viertel gewohnt und die falsche Schule besucht haben, fehlen ihnen die Grundlagen, den Anforderungen einer postindustriellen Gesellschaft gerecht zu werden. Die Unterschicht wächst, aber die Gesellschaft bekommt das Bildungsproblem nicht in den Griff und schafft ein Heer von Systemverlierern, auf die eine düstere Zukunft wartet.  weiter...

Heinz Dieter Kittsteiner
Weltgeist, Weltmarkt, Weltgericht

Der Weltgeist setzt Vernunft in der Geschichte durch. Karl Marx ging von der Annahme aus, dass der Weltmarkt der legitime Erbe des Weltgeistes ist. Auch für Heinz Dieter Kittsteiner ist die Zivilisationsgeschichte eine Geschichte der Arbeit und Industrie, der Konkurrenz, der Warenproduktion und des Kampfes um Einkommensanteile. Dass die Geschichte auf ein Ziel hinsteuert, das glaubt er allerdings nicht. In seinem Buch Weltgeist, Weltmarkt, Weltgericht zeichnet er aus geschichtsphilosophischer Perspektive die Entwicklung dieser drei Phasen nach, die zum globalen Kapitalismus und der Klimakatastrophe führt und meint: Das Kapital ist der neue Fürst dieser Welt.  weiter...

Mark Buchanan
Warum die Reichen reicher werden und Ihr Nachbar so aussieht wie Sie. Neue Erkenntnisse aus der Sozialphysik

Mark Buchanan spürt Muster in menschlichen Interaktionen auf und liefert so Erklärungen für soziale Massenphänomene. Sein Ansatz: Den Faktor Mensch einfach ignorieren. Das menschliche Verhalten ist nämlich nicht annähernd so kompliziert wie immer behauptet. Das »soziale Atom« folgt ziemlich einfachen Gesetzen. Der Autor nimmt Anleihen bei der Physik und kommt zum Schluss, dass unser kollektives Verhalten mathematischen Mustern mit überraschender Präzision unterliegt.  weiter...

Wilhelm Heitmeyer (Hrsg.)
Deutsche Zustände. Folge 6

In einer Langzeitstudie untersucht Wilhelm Heitmeyer Deutsche Zustände. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Einstellung der Deutschen gegenüber schwachen Gruppen – Fremden, Obdachlosen, Langzeitarbeitslosen. Dabei stellt der Forscher die Verbreitung ökonomistischer Denkweisen fest und leitet Folgen für die Abwertung von »Überflüssigen« und »Nutzlosen« ab. Lässt sich die Gesellschaft immer stärker durch Nützlichkeit und Effizienz anleiten, bedroht dies ihren Zusammenhalt.  weiter...

Jeremy Rifkin
Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft

Die Arbeit macht sich rar. Was viele schon ahnten, spricht Jeremy Rifkin in Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft deutlich aus: Viele Arbeitsplätze werden zerstört und kommen niemals zurück. Die moderne Technik ersetzt den Menschen. Als drängende Aufgabe der Gegenwart steht eine Neudefinition des Individuums in einer Welt ohne Arbeit an. Jeremy Rifkin gibt interessante Denkanstöße, wie dies gelingen kann.  weiter...

Horst W. Opaschowski
Minimex. Das Zukunftsmodell einer sozialen Gesellschaft

Geht es um die Frage, wie die Zukunft zu gestalten sei, kommt neuerdings gerne der Gedanke einer staatlichen Grundsicherung ins Spiel. Auch Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski greift in seinem Buch Minimex die Idee auf und tritt für ein Existenzgeld ein. Obwohl ein solches staatliches Sicherheitsversprechen kein Allheilmittel gegen Armut, Arbeitslosigkeit und sozialen Unfrieden sein kann, verspricht er sich doch für alle Bürger ein Leben in Freiheit und Menschenwürde davon.  weiter...

Georg Vobruba
Entkoppelung von Arbeit und Einkommen. Das Grundeinkommen in der Arbeitsgesellschaft

Wirtschaftswachstum und Beschäftigungswachstum laufen nicht länger parallel. Neu ist dieses Phänomen nicht, aber die politischen Verantwortungsträger ignorieren das Ende der Vollbeschäftigung beharrlich. Georg Vobruba beschreibt ein garantiertes Grundeinkommen als Weg aus der Krise der Arbeitsgesellschaft.  weiter...

Ulrich Beck
Weltrisikogesellschaft. Auf der Suche nach der verlorenen Sicherheit

1986 publizierte Ulrich Beck Risikogesellschaft. Schnell wurde diese Analyse der modernen Gegenwart zum Klassiker der soziologischen Zeitdiagnostik. Nun meldet sich Beck zurück – und ist ganz der Alte geblieben. Auch in Weltrisikogesellschaft ist Risiko die Chiffre, um die gesellschaftlichen Verhältnisse zu beschreiben. Das Neue an der Weltrisikogesellschaft ist die Inszenierung der Risiken und ihre Ausnutzung für politische Ziele.  weiter...

Jürgen Fuchs
Lust auf Deutschland! Wie wir wieder Fahrt gewinnen

Wie kann Deutschland wieder Fahrt gewinnen? Jürgen Fuchs hat genug vom Gejammer und gibt in seinem Buch Lust auf Deutschland! Anstöße, Undenkbares zu denken und Unmögliches zu wagen. Es wäre doch gelacht, fände sich für Deutschland, dem Land der Dichter und Denker, kein Weg aus der schlechten Laune!  weiter...

Thomas L. Friedman
Die Welt ist flach. Eine kurze Geschichte des 21. Jahrhunderts

Nicht nur ist die Welt dank der Kommunikationsrevolution zu winziger Größe geschrumpft, auch ist sie flach geworden, meint Thomas L. Friedman in seinem neuesten Buch. Standorte und Distanzen spielen in unserer globalisierten Welt keine Rolle mehr. Daten können heute von beliebigen Winkeln der Erdkugel in andere verschickt werden, und zwar günstig und schnell. Daher bringt örtliche Nähe keine Wettbewerbsvorteile mehr gegenüber dem, der am entlegensten Zipfel der Erde wohnt. Friedman liefert eine prägnante und lebhafte Erklärung der Dynamik der globalen Gegenwart und beschreibt, was die neue flache Welt für jeden Einzelnen von uns bedeutet.  weiter...

Christian Rickens
Die neuen Spießer. Von der fatalen Sehnsucht nach einer überholten Gesellschaft

Schrebergärten, Hochzeit in Weiß und Benimmkurse haben Hochkonjunktur. Eine »neue Bürgerlichkeit« schwingt sich auf und ruft nach der Rückkehr der alten Werte, um die Ordnung im Land wieder einkehren zu lassen. Christian Rickens erteilt solchen Forderungen eine klare Absage: Für ihn sind die Hohepriester der alten Werte schlicht Spießer.  weiter...

Friedrich Schneider, Helmut Badekow
Ein Herz für Schwarzarbeiter. Warum die Schattenwirtschaft unseren Wohlstand steigert

Ein beachtlicher Anteil der Bevölkerung profitiert, sei es als Anbieter oder als Nachfrager, von Schwarzarbeit. Der Kampf der Politik gegen die Schattenwirtschaft kann kaum als wirksam bezeichnet werden - um keine Wähler zu verstimmen. Aber auch weil es sonst kaum einen Vorteil bringen würde. Schwarzarbeit steigert unser aller Wohlstand. So lautet die provokante These von Friedrich Schneider in seinem gemeinsam mit Helmut Badekow geschriebenen Buch Ein Herz für Schwarzarbeiter. Warum ist eine blinde Verteufelung von Schwarzarbeit nicht zielführend und was sind gute Gründe, die Schwarzarbeit doch einzudämmen?  weiter...

James Surowiecki
Die Weisheit der Vielen

Die »Masse« ist dumm und immer nur so stark wie ihr schwächstes Mitglied? Keineswegs. James Surowiecki belegt in Die Weisheit der Vielen, dass Gruppen – unter den richtigen Voraussetzungen – klügere Entscheidungen treffen als Einzelne und bietet einen wahren Fundus an Beispielen, wie dies für die verschiedensten Lebensbereiche höchst relevant sein kann.  weiter...

Wolf Lotter
Verschwendung. Wirtschaft braucht Überfluss - die guten Seiten des Verschwendens

Verschwenden hat auch seine guten Seiten, meint Wolf Lotter. Mit seinem Buch Verschwendung. Wirtschaft braucht Überfluss möchte er die Macht der Geizhälse und Kostensparer brechen. Verschwendung macht Sinn: sie ist wesentlich für das Funktionieren der Marktwirtschaft, ist produktiv und macht uns erfinderisch. Sparsamkeit und Geiz hingegen würden niemals zu florierender Wirtschaft und gedeihender Kultur führen.  weiter...

Rupert Lay, Ulf D. Posé
Die neue Redlichkeit. Werte für unsere Zukunft

Verbindliche Werte und Maßstäbe werden zur Mangelware in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Profitgier, Machtstreben, Rücksichtslosigkeit und Egoismus kennzeichnen immer stärker unsere heutige Zeit. In ihrem Buch Die neue Redlichkeit zeigen Rupert Lay und Ulf D. Posé Wege aus der ethischen Krise und beschreiben Perspektiven für eine neue Ethik.   weiter...

Gerhard Schulze
Die beste aller Welten. Wohin bewegt sich die Gesellschaft im 21. Jahrhundert?

Größer, schneller, höher, besser – das ist das Grundprinzip der Moderne. In der Zeit des neuzeitlichen Kapitalismus spielen wir alle ein Spiel, das Gerhard Schulze das »Steigerungsspiel« nennt. Von der Idee der Grenzüberschreitung besessen bleibt die moderne Welt daher ständig auf der Suche: nach der besten aller Welten.  weiter...

Herwig Birg
Die ausgefallene Generation

Demographie ist seit geraumer Zeit in aller Munde. Kein Wunder, ist sie doch stark bestimmend dafür, wie unsere Zukunft ausfällt. Herwig Birg zeichnet in Die ausgefallene Generation ein nicht eben rosiges Bild. Wie löst man das Problem der alternden Gesellschaft und der niedrigen Geburtenrate, wenn die Eltern, die heute Kinder zur Welt bringen müssten, nie geboren wurden?  weiter...

George Ritzer
Die Globalisierung des Nichts

Die Konsumwelt bewegt sich auf einem Kurs in Richtung sinnentleerter Dienste, Orte und Produkte. George Ritzer baut in seinem Buch Die Globalisierung des Nichts auf seiner These der McDonaldisierung der Gesellschaft auf und behauptet, dass »Etwas« immer mehr durch »Nichts« verdrängt wird. Als Folge der Standardisierung und Rationalisierung unserer globalisierten Welt hätten wir es zunehmend mit Nicht-Orten, Nicht-Dingen, Nicht-Personen und Nicht-Diensten zu tun.  weiter...

Susanne Gaschke
Die Emanzipationsfalle

Es scheint etwas schief gelaufen zu sein auf dem Weg zur emanzipierten Gesellschaft. Der Preis für die gewonnene Freiheit sei die Kinderarmut der Gesellschaft, so Susanne Gaschke. In Die Emanzipationsfalle beschreibt sie, warum die Falle in Deutschland besonders stark zuschnappte und wie das Land trotzdem wieder zu mehr Kindern kommt.  weiter...

Gunter Hofmann
Familienbande. Die Politisierung Europas

Wohin geht die Reise im Projekt Europa? Die Konflikte der letzten Zeit lösten Endzeitstimmung aus, die Europäische Union stecke in einer Krise, war oft zu hören. Ist das Anfang vom Ende des Integrationsprojekts eingeläutet? Gunter Hofmann sieht in seinem Buch Familienbande die Krise als Chance und notwendige Erscheinung im Prozess des Näherrückens.  weiter...

Ulrich Deupmann
Die Macht der Kinder!

Noch eine Agenda 2010! Der Journalist Ulrich Deupmann beschreibt den Weg zur Sicherung unseres Wohlstands, indem bis zum Jahr 2010 jährlich eine Million Kinder geboren sowie die öffentlichen Ausgaben für Krippen, Kitas und Schulen verdoppelt werden. Der Vergreisung des Landes müsse mit der Ausrufung der »Kinderrepublik Deutschland« begegnet werden, so die These seines Buches Die Macht der Kinder!  weiter...

Horst Siebert
Jenseits des sozialen Marktes. Eine notwendige Neuorientierung der deutschen Politik

Einst schien kein Wässerchen das deutsche Wirtschaftwunder trüben zu können. Doch seit Jahren stottert der deutsche Wirschaftsmotor. Horst Siebert beschreibt in seinem Buch Jenseits des sozialen Marktes, wie Deutschland wieder an die Erfolgsgeschichte aus früheren Zeiten anknüpfen kann und fordert eine grundlegende Neuorientierung.  weiter...

Hajo Schumacher
Kopf hoch, Deutschland. Optimistische Geschichten aus einer verzagten Republik

Neue Ideen braucht das Land! Und Leute, die sie umsetzen. Dass es zwischen all dem Jammern und Nörgeln, das zurzeit Deutschland beherrscht, auch optimistische Menschen gibt, die die Ärmel aufkrempeln und loslegen, zeigt Hajo Schumacher in Kopf hoch, Deutschland. Sein Buch erzählt Geschichten von Menschen, die der Jammerlaune trotzen und wirtschaftlichen Erfolg haben.  weiter...

Lawrence E. Harrison, Samuel P. Huntington (Hrsg.)
Streit um Werte. Wie Kulturen den Fortschritt prägen

Begünstigen bestimmte kulturelle Werte die wirtschaftliche und politische Entwicklung einer Gesellschaft? Gibt es also bessere Kulturen und schlechtere? Was ist Kultur eigentlich? Samuel Huntington, der mit Clash of Civilizations die Debatte um Werte und Kultur ins Rollen gebracht hat, versammelt in Streit um Werte nun eine Reihe von Autoren, die auf die Frage nach dem Einfluss von Kultur die verschiedensten Antworten finden.  weiter...

David Friedman
Der ökonomische Code. Wie wirtschaftliches Denken unser Handeln bestimmt

Für David Friedman erklärt die Ökonomie alles: Von der Partnersuche über die Wahl einer Warteschlange im Supermarkt bis zum Spurwechsel auf der Autobahn im Stoßverkehr. Der ökonomische Code ist ein amüsantes und spannendes Buch über die Grundlagen der Ökonomie. Und da für Friedman Ökonomie weit mehr ist als Geld, liefert das Buch gleichzeitig eine Beschreibung des menschlichen Verhaltens.  weiter...

Jeremy Rifkin
Der Europäische Traum. Die Vision einer leisen Supermacht

Ein Drittel der Amerikaner glaubt nicht mehr an den Amerikanischen Traum. Und Jeremy Rifkin sieht das genauso. In seinem Buch »Der Europäische Traum« belegt er durch eine Vielzahl von Indikatoren, dass »Die Vereinigten Staaten von Europa« die Nase vorn haben und erklärt, warum das europäische Modell besser geeignet ist, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.  weiter...

Sönke Nissen, Franz Winterer
Die Deutschland GmbH. Wie wir unser Land konsequent auf Kurs bringen

Der Wirtschaftsaufschwung lässt weiter auf sich warten, Ratgeber für den Weg aus der Krise haben derweil Hochkonjunktur. Sönke Nissen und Franz Winterer holen ein bewährtes Mittel aus ihrer Zauberkiste: die mittelständische GmbH. Der Mittelstand ist in Deutschland eine Erfolgsstory. Wie es mit Deutschland schnell wieder bergauf gehen kann, wenn Vorzüge und Stärken des Mittelstands auf das ganze Land übertragen werden, schildern die Autoren in Die Deutschland GmbH weiter...

Peter Blaschke, Wolfgang Karrlein, Brigitte Zypries (Hrsg.)
E-Public. Strategien und Potenziale des E- und Mobile-Business im öffentlichen Bereich

Was sich in der privaten Wirtschaft schon längst durchgesetzt hat, ist im öffentlichen Bereich erst im Kommen: moderne Technologien sollen dem Kunden bzw. Bürger das Stehen in der Warteschlange ersparen. Elektronische Verwaltungsprozesse bekämpfen den deutschen Amtsschimmel und führen zu mehr Bürgernähe sowie Effizienz in der Verwaltung.  weiter...

Bill Emmott
Vision 20⁄21. Die Weltordnung des 21. Jahrhunderts

Wie sieht die Weltordnung des 21. Jahrhunderts aus? Bill Emmott, der Chefredakteur des Economist analysiert wirtschaftliche und politische Entwicklungslinien, die sich vom 20. in das 21. Jahrhundert erstrecken. Wird die USA mit ihrem Wirtschaftssystem des globalen Kapitalismus alleinige Supermacht bleiben? Welche Rolle spielen China, Europa und Japan? Wird der Terrorismus zu einer ernsthaften Gefahr für die amerikanische Vormachtstellung?  weiter...